Die Bluegrassband Johann Sergej

Johann Sergej live im Clash

Worried Man Blues

Die Reise war lang und führte vorbei an mythischen Orten wie Memphis/Tennessee, Tupelo, Hazlehurst und Nashville. Zu Musikern wie Blind Willie Johnson, Mississippi John Hurt und Bill Monroe, oder den Mädels von „The be Good Tanyas“.

Das Faszinierende an Musikstilen wie Bluegrass ist, dass sich hier Menschen mit ihren akustischen Instrumenten versammeln und ohne jegliches technisches Brimborium musizieren und singen. Mit einer Eindringlichkeit, die Ihresgleichen sucht. ( Vielleicht ist diese Eindringlichkeit in Österreich noch in so manchem Kärntnerlied und natürlich in den Kunstliedern von Franz Schubert zu finden. )

Und genau dieser Musik haben sich nun die Musiker von „Johann Sergej“ , die da sind, Bettina Gallasch / Stimme, Haldis Scheicher / Geige, Stimme, Christian Dunzinger / Gitarre, Stimme, Rainer Gallasch / Bass, Stimme, Klaus Tschabitzer / Banjo, Dobro, Stimme, verschrieben.  Der Stehbass brummt, das Banjo klimpert, die Gitarre schrummt und es wird schön zweistimmig gesungen oder nicht, von der Liebe vom Tod und vom Rausch dazwischen. Verzweiflung mischt sich mit Euphorie. Eben die wesentlichen Dinge des Lebens. Das eine oder andere hiesige Volkslied ist zu hören und ergibt eine Mischung die selbst das abgebrühteste Herz rührt.

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